Jo wir san mim Radl do!

UE MUME Schüller



Fotocredit: Sophie Eisenberger

Der Tourismus boomt in den Sommermonaten in Wien, die Hopp on Hopp off Busse sind überfüllt, die U-Bahnen gesteckt voll und Taxifahren ist ein teures Unterfangen. Warum also nicht im Urlaub einmal Wien mit dem Fahrrad erkunden?

Die Sommerferien stehen vor der Tür und für viele Touristen ist ein Städtetrip nach Wien geplant. Aber wer braucht schon öffentliche Verkehrsmittel, wenn es hier in der Stadt ein so gut ausgebautes Fahrradwegnetzwerk gibt? 

Eine gesunde und umweltfreundliche Alternative von der einen Sehenswürdigkeit zur nächsten zu kommen, sind die Vienna CityBikes.

CityBike Stationen und Sehenswürdigkeiten in Wien

120 Stationen mit rund 1500 CityBikes, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen, werden von dem bekannten österreichischen Werbeunternehmen „gewista“ zur Verfügung gestellt.

Im Stadtkern lässt sich ein dichtes Netz von Stationen finden, an denen mittlerweile neben den traditionellen CityBikes auch mehrgängige Fahrräder angeboten werden. Die Anmeldung kostet lediglich einen Euro und erfolgt einfach über die Terminals.

Die Entlehndauer beginnt mit Entnahme des CityBikes aus der Bikebox und endet mit dem Einstellen des Citybikes in eben jene an einer Station seiner Wahl. Die erste Stunde ist gratis, dann wird eine Nutzungsgebühr verrechnet.

Passanten im Interview

Da man ja bekanntlich nicht alles glauben soll was geschrieben wird, haben wir Christoph, Student, nach seiner Meinung gefragt:
CityBike Station: Wiener Staatsoper

Fotokredit: Sophie Eisenberger

Aber sind unsere CityBikes auch „Touri-tauglich“? 

Unsere CityBike Tester haben die Innenstadt mit dem Rad erkundet, um festzustellen welche Distanzen in der kostenlosen Stunde zurückgelegt werden können.

Eine der zentralsten Stationen ist bei der Wiener Staatsoper, wo die Radtour startet. Es geht in Richtung Burgring und das erste Erinnerungsfoto wird vor der Oper geschossen, weiter geht’s zur Hofburg. 

Wenn der Wunsch aufkommt das Kunsthistorische und Naturhistorische Museum zu besuchen, können die Räder an der Station Museumsplatz wieder abgegeben werden. Oder aber man fährt den schattigen Radweg weiter zum Parlament.

Am Volksgarten vorbei ist der nächste Stopp das Rathaus sowie das Burgtheater. Weiter geht es an der Universität Wien und der Votivkirche vorbei. Nach einer längeren Strecke auf dem Schottenring, kommen unsere Tester beim Ringturm an. 

Ab jetzt radelt man am Donaukanal entlang und kann das schöne Wetter so richtig genießen. Mittlerweile sind schon etliche Fotos entstanden und ein Blick auf die Stoppuhr verrät, dass nur noch 15 Minuten unserer Entlehung bleiben.

Kurz vor der Urania geht es nach rechts auf den Stubenring bis zum Stadtpark, wo die Stoppuhr klingelt und somit die Radtour endet.

Das Fazit des Tests fällt sehr positiv aus. Mit Wiens gut ausgebautem Fahrradwegnetz kommt man in der Stadt schnell voran und die Gratisstunde mit dem Citybike zahlt sich auf jeden Fall aus. So tut man nicht nur der Umwelt, sondern auch sich selbst etwas Gutes und spürt die Stadt dabei hautnah.